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Zu den bisherigen Portraits und Reportagen     

 

2002 

Weinbau in den
Roaring Fourties

 von Erich Grasdorf

Tasmaniens Weinbau, jenseits der Grenzen Australiens noch fast gänzlich unbekannt, strebt mit Macht nach nationaler und internationaler Anerkennung. Daran Schuld ist nicht zuletzt eine Reihe von Schweizern. Die Insel im Einflussgebiet der vor allem bei Seglern geführchteten Roaring Forties, der brüllenden Vierziger, genießt ein deutlich kühleres Klima als das australische Festland, vergleichbar mit dem der Champagne. Deshalb werden hier auch Schaumweine produziert. Aber durchaus nicht nur.

  
"Wenn Franzosen statt der Engländer Tasmanien kolonialisiert hätten, wäre heute sicher ein grosser Teil der Insel mit Reben bedeckt", sagt Hans-Peter Althaus. "Die hätten erkannt, was in diesem Land steckt." Althaus, der als Mitvierziger mit dem Gedanken spielte, seinen Job bei IBM aufzugeben und sein weiteres Leben als Winzer zu verbringen, kam 1988 erstmals nach Tasmanien. Auf der Suche nach einem Ort, an dem er seinen Traum verwirklichen konnte, hatte er schnell gemerkt, dass ihm sein Vorhaben auf der südlichen Erdhalbkugel leichter fallen würde als im dicht besiedelten Norden.

Tasmanien liefert nur etwa 0,3 Prozent der jährlichen Weinproduktion Australiens. Dennoch besitzt die Insel ein großes Potenzial für finessenreiche "cool-climate"-Weine. Hier ein Blick über den Tamar im Norden der Insel. (Foto: Pipers Brook)


Tatsächlich hatten Franzosen die Insel im Südosten Australiens ja vor den Engländern erforscht. Diese jedoch kamen ihnen als Siedler zuvor und gründeten Hobart, die zweitälteste Stadt des Landes nach Sydney. Und so wurden statt Reben eben Hopfen und Gerste angebaut - mit dem Ergebnis, dass in Tasmanien heute eines der weltweit besten Biere gebraut wird, das Boag's Premium.

  Cabernet im Coal River Valley

Nur eine halbe Autostunde entfernt von Hobart fand auch Althaus das Land seiner Träume. 1989 bot sich ihm und seiner Frau Ruth die Gelegenheit, ein Weingut namens Stoney River im Coal River Valley zu kaufen – und die beiden griffen zu. Das Weinbaupotenzial der Gegend hatte bereits 1973 der Hobbywinzer George Park erkannt, der den 20-Hektar-Besitz zuerst erschloss und einen sonnigen, steinigen Nordhang des Gutes mit Reben bestockte. Auf zunächst nur einem halben Hektar setzte er insgesamt 18 Sorten, um deren Potenzial zu testen. Für Althaus war dies die ideale Ausgangsbasis. Er konnte auf den Erfahrungen Parks aufbauen und war sicher, hier genau den Platz gefunden zu haben, wo er "einen der besten Weine der Welt" machen konnte.

Ruth und Hans-Peter Althaus kamen Ende 1989 mit einem nur sechs Monate gültigem Touristenvisum auf ihrem neuen Besitz an. Bereits im darauf folgenden Jahr pflanzten sie zwei Hektar Cabernet Sauvignon und Cabernet franc und begannen mit dem Bau des Kellers samt Labor, Werkstatt und Verkaufsräumen. 1991 war der Bau beendet und weitere fünf Hektar wurden mit Cabernet Sauvignon, Merlot und Petit Verdot bestockt, später dann noch einmal drei Hektar mit Pinot Noir und Cabernet.

Heute stehen auf Stoney Vineyard insgesamt elf Hektar Land unter Reben - mehr sollen es auch nicht werden. Vermarktet werden die Weine in zwei Linien: Die Prestige-Linie läuft unter dem Namen der Althaus’, „Domaine A“, die schneller trinkbereiten Weine aus den jüngeren Rebanlagen dagegen werden unter dem Namen „Stoney“ vermarktet. Hans-Peter Althaus ist ein Fan von Cabernet Sauvignon und überzeugt, aus dieser Rebsorte seine besten Weine keltern zu können. Sein 97er wird denn auch im Weinführer "Tasmanian Wines" als bester Vertreter der Sorte aus älteren Jahrgängen geführt. Wer allerdings seinen 92er Pinot Noir oder seinen 94er Merlot getrunken hat, muss zugeben, dass er diese Sorten mindestens ebenso gut im Griff hat.

Exzellente Prickler und Pinots

Auf jeden Fall hat sich Althaus in relativ kurzer Zeit auf der Insel - und inzwischen auch auf dem Festland - einen Namen gemacht. Und das, obwohl - oder gerade weil - er oft gegen den Mainstream schwimmt und hartnäckig seine eigenen Ideen verfolgt. Wenn man andere Kellereien besucht, wird man sofort gefragt, ob man „Peter“ schon besucht habe. Umgekehrt empfiehlt auch Althaus den Besuch bei denjenigen seiner Kollegen, von denen er etwas hält.
 

Dr. Andrew Pirie, Chef des bekanntesten Weinguts der Insel, Pipers Brook, im Norden von Tasmanien (li). Riesling, Sauvignon blanc, Gewürztraminer oder Chardonnay mit klarer Sortentypizität gehören zu den besten Weinen des Gutes. (Foto: Pipers Brook)

  
Einer von ihnen ist Stefano Lubiana und wie Althaus vor gut zehn Jahren nach Tasmanien gekommen. Er wirkt im Derwent Valley und erzeugt - unter anderem - einen hervorragenden Sauvignon Blanc. Eine zweite Empfehlung führt uns in Richtung Nordosten, in die Nähe des Fischerdorfes Bicheno. Dort heisst der Weinmacher Claudio Radenti und der Betrieb Freycinet Vineyard, wobei man für den Export nach Europa aus naheliegenden Gründen auf den Namen Wineglass Bay ausweicht – Freixenet kling doch zu ähnlich. Freycinet ist ein Naturschutzgebiet an der Wineglass Bay, einer von Delfinen bevölkerten, von weissem Sandstrand und schroffen Klippen eingefassten Bucht - wohl die schönste Tasmaniens. Hier produziert Claudio Radenti einen der beiden besten Schaumweine, der an sehr guten „sparklings“ wahrlich nicht armen Insel. 

Gerade weil das Angebot so gross ist, hat sich einer von Radentis Nachbarn entschieden, seine Pinot-und Chardonnay-Trauben zu Stillweinen zu verarbeiten. Mit Erfolg: Mit seinem Pinot noir gewann Brian Franklin von Aspley Gorge Vineyard auf der Adelaide Wine Show, einem der renommiertesten der nationalen Weinwettbewerbe, im vergangenen Oktober Gold und die Auszeichnung als bester australischer Wein der Sorte gewonnen. Dabei lässt das Ambiente abei Franklin auf alles andere als auf Wein schließen: Firmensitz und Keller sind in einer alten Fischfabrik untergebracht - der Chef hat vom Abalonetauchen und Langustenfangen auf Wein umgestellt.
 

Das hübsche Kelterhaus von Pipers Brooks. In aufwändigen Untersuchungen wurden die Weinberge des Betriebs auf ihre Eignung für die verschiedenen Rebsorten untersucht. (Foto: Pipers Brook)

  
Wenn der "Radenti" der eine der beiden besten tasmanischen „sparklings“ ist, dann ist der "Pirie" der andere. Andrew Pirie ist in Personalunion Chef und Weinmacher von Pipers Brook Vineyard. Doch während Radentis Freycinet Vineyard nur wenige Hektar misst, ist Pipers Brook - ganz im Norden der Insel gelegen - der grösste Produzent auf der Insel und in der internationalen Weinwelt sicher der bekannteste. Das nicht ohne Grund, denn der Anlage der Weinberge ging eine sorgfältige Erkundung der Böden, des Mikroklimas und speziell auch der Windverhältnisse voraus. So wurden die geeignetsten Lagen für die jeweiligen Rebsorten gefunden. Weil zudem sehr viel in die Kellertechnik installiert wurde, zahlt sich das jetzt in blitzsauber gemachten Weinen mit klarer Sortentypizität aus, seien es die gefälligen Rieslinge, Gewürztraminer und Grauburgunder oder die grossen Pinot Noir, Chardonnay und Sauvignon Blanc.

Alle Schweizer, oder was?

Zusammen mit Stefano Lubiana, Claudio Radenti, Andrew Pirie sowie Alain Rousseau von Moorilla Estate und Andrew Hood von Wellington, wurde Hans-Peter Althaus vor einem Jahr in den Kreis der sechs wichtigen tasmanischen "Weinmacher des Jahrzehnts" gewählt. Solche und weitere Ehrungen haben ihn zu einem begehrten Berater für andere Betriebe gemacht, darunter auch der einer chinesische Investoren-Gruppe, für die er gerade einen ebenfalls im Coal River Valley gelegenen Weingarten namens Roslyn hochzieht. Althaus dazu lakonisch: "Manche Leute glauben eben, mit Weinbau sei enorm viel Geld zu verdienen. Und in Wein zu investieren, gehört zum Lifestyle." Für die gleiche Gruppe ist er auch im Norden Chinas aktiv, wo in den nächsten Jahren ausgedehnte Rebflächen angelegt werden sollen.

Althaus ist übrigens nicht der einzige Schweizer, der die kulinarische Landschaft Tasmaniens in den letzten Jahren mit geprägt hat. Zu seinen guten Freunden zählt Chris "Chrigel" Stucki, der mit seiner tasmanischen Frau Geraldine "Stucki's Farm House" betreibt, eine der besten gastronomischen Anlaufstationen in und um Hobart. Die Stuckis machen in ihrem Restaurant vom Brot bis zum Zwiebel-Confit und Graved Lachs praktisch alles selbst. Sie haben ihre eigenen Olivenbäume, Forellenteiche und eine kleine Straussenfarm. Ein anderer Schweizer Küchenchef, Anton Kunz, ist Verwalter der Coal River Vineyards, einer der vielen kleinen Boutique Wineries in Tasmanien.

"Von Schweizern hört man, was Essen und Trinken betrifft, hier sehr viel", sagt Anton Kunz, und meint damit auch Frank Marchand mit seinem Heidi Farm Cheese, Chocolatier Paul Haefliger, der in Launceston die besten Trüffel und Pralinen der Insel herstellt, und schliesslich Emil Caviezel, der in Richmond Brötchen backt. Alles also fest in eidgenössischer Hand? Wohl kaum! Tasmanien  - anderthalbmal so gross wie die Schweiz - hat 480 000 Einwohner, aber nur ein Promille davon sind Schweizer.  

Die bisherigen Reportagen und Portraits

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Verzeichnis nach Ländern

Allgemeines Bio allein macht keinen guten Wein (2003)
Die Gesundheitsdebatte (2003)
Verkannte Neuzüchtungen (2002)
Kork - Die unendliche Geschichte (2002)
 
Australien Neue Welt mit Charme - Hunter Valley (2003)
Weinbau in den Roaring Fourties - Tasmanien (2002)
Edle Tropfen in down under - Südaustralien (2001)
 
Chile Die Erben der Konquistatoren (2002)
  
Deutschland Weingut direkt ... aus dem Internet (2004)
Der Bioprofessor vom Mittelrhein (2004)
Weinberg in Not - Homburger Kallmuth (2002)
Aufbruch in der Südpfalz (2002)

Weine von der Hütt' - St. Antony (2002)
Frankreich Klein und begehrt - Les-Baux-de-Provence (2003)
Champagne-sur-Loire - Bouvet Ladubay (2003)

Charles Philipponnat (2003)

Elsass von gestern? (2003)
Chablis - Der andere Chardonnay (2002)

Bordeaux-Connection (2002)

Ein Württemberger im Bordelais (2002)

Monsieur BiB - Bernard Ducourt (2002)

Achterbahn am Rhein - Das Elsass (2002)

Dom Pérignon und die Witwe - Champagne-Story (2000)

Tannat kommt von Tannin - Weine der Gascogne (2000)
Päpste, Händler, Genossen - Das Rhônetal (1999)
Süße, wilde Orchidee - Vanille auf Réunion (1999)
Kleiner Bruder mit Pfiff - Unbekannter Armagnac (1999)
Scharfes Handwerk - Das schönste Messer der Welt (1998)
Neuer Anlauf für Villages - Côtes-du Rhône auf dem deutschen Markt (1998)
Abschied vom deutschen Markt? - Das Elsaß übt sich im freien Fall (1998)
Der schüchterne Superstar - Syrah-Weine an der Rhône (1998)
Das Salz des Lebens - Guérande und seine Salzgärten (1998)
Großbritannien:  Whisky trails - Auf den Spuren der Schnapsbrenner in Schottland (1997)
 
Italien Ureinwohner - Südtirol (2003)
Neuer Wind - La Stoppa (2002)

Mode und Wein - Vittorio Giulini (2002)

Krieg der Stile - Barolo (2002)

Der Kämpfer von La Morra - Elio Altare (2002)

Marketing-Frühling in Südtirol - wein.kaltern (2002)

Im Schatten der Toskana - Die mittelitalienischen Regionen (2000)

Weinkarriere am Brenner - Das Trentino (1999)
Der Erfolg geht weiter - Italiens Prosecco sucht Identität (1998)
Die Revolution auf samtenen Füßen - Das Piemont auf dem Weg in die Moderne (1998)
Karriere mit Grenzen - Franciacorta - Italiens kleine Champagne (1998)
Der schlafende Riese - Das Piave-Gebiet (1998)
Die ideale Weinreise - Portrait des toskanischen Lebensgefühls (1997)
 
Kanada Okanagan - Kanadas Napa Valley (2006) 
Österreich Ambitionierte Genossen - Zantho (2002)
Gestörter Dornröschenschlaf - Stefan Köstenbauer (2002)

Viel Glück gehabt - Willi Bründlmayer (2002)

Miniatur-Toskana - Die Steiermark (1999)
 
Portugal Der Portwein, der keiner ist (2003)
 
Schweiz Energie pur: Marie-Thérèse Chappaz (2002)
 
Spanien Fino, Amontillado oder Oloroso - Jerez sucht seine Zukunft (2002)
Rioja 2002 - zwischen Tradition und Moderne (2002)
Das Jahrzehnt nach der Krise - Rioja wieder im Aufwind (1998)
 
Südafrika Der Visionär vom Kap - Alexander von Essen (2005)
Künstler am Kap - Christoph Dornier (2002)

Ein Land hat Hoffnung - Südafrika Teil 1 (2002)
, Teil 2 (2002)
Ästhet mit Mantra - Hamilton Russel (2002)
  
USA Der alte Mann und der Wein - Mondavi 90 (2003)
Verwöhnter Nordwesten - Washington (2002)

Burgunder-Träume in Carneros (2002)

Gallo - Ein Gigant macht sich schön (2002)

Großes Kalifornien-Dossier - Trends, Betriebe, Sorten, Export (1999)

It never rains in Southern California (1998)

Nicht nur Napa und Sonoma - Weinbau außerhalb Kaliforniens (1998)

 

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Weinbau auf Tasmanien

Wer Tasmanien auf der Landkarte sucht, wird im Südosten des australischen Festlandes fündig. Vor 200 Jahren siedelten die ersten freien Schafzüchter auf der Insel, die vordem eine Strafkolonie war und Van Diemens Land hiess. 1820 wurden bei Hobart die ersten Rebgärten für den Eigenbedarf angelegt. Auf kleinstem Raum wurden 48 Rebsorten angepflanzt, darunter auch der Schweizer Räuschling. 1885 dann startete der Seidenhändler Diego Barnacchi ein erstes kommerzielles Projekt auf Maria Island. Unter der Leitung des Schweizers Martin Zanolla (vormals Château Lafite) wurden 50 000 Rebstöcke gesetzt. Sie stammten vom Weingut eines anderen Schweizers, des Unternehmers Hubert de Castella aus Victoria. Zehn Jahre später wurde der Versuch allerdings wieder abgebrochen.

1956 wagte der Franzose Jean Miguet im Nordosten der Insel einen Neubeginn. Doch es gelang ihm in 17 Jahren nicht, einen Markt für seine Weine aufzubauen. Miguet verliess Tasmanien wieder, hinterliess jedoch einen Weinberg, der noch heute in Ertrag steht. Die jetzigen Besitzer gaben ihm einen neuen Namen: Providence. Zwei Jahre nach Miguet legte der Textilindustrielle Claudio Alcorso einen Versuchsweinberg bei Hobart an. Dieses Projekt war endlich erfolgreich: Moorilla Estate ist heute einer der grössten und renommiertesten Weinbaubetriebe Tasmaniens. Auch im Norden der Insel, in Legana bei Launceston, wurde ab 1966 versucht, Qualitätsweine zu produzieren. 1974 kamen weitere Rebflächen am Pipers Brook dazu. Daraus entwickelte sich die Kellerei gleichen Namens - inzwischen die Nr. 1 in Tasmaniens.

Im Vergleich zum australischen Festland, mit seinen zum Teil sehr heissen Anbaugebieten, gilt Tasmanien als Region für "Cool Climate"-Weine eher europäischen Zuschnitts. Tiefere Temperaturen bedeuten generell längere Reifezeiten. Und die bekommen Rebsorten wie dem Pinot Noir besonders gut. Da Pinot Noir mit Chardonnay zu den klassischen Champagner-Sorten gehört, deckten sich grosse und grösste australischen Weinproduzenten wie Taltarni und BRL Hardy in Tasmanien mit Grundweinen für ihre Sparklings ein. Noch heute wird ein Grossteil der tasmanischen Weine auf dem Festland versektet. Der tasmanische Weinbau konnte sich in den letzten zehn Jahren nur deshalb entwickeln, weil auf diese Art die Abnahme eines Teils der Ernte gesichert war.

Von den Stillwein-Lieferanten werden inzwischen eigene Marken aufgebaut. So bei Clover Hill. Dort wird einerseits ein Schaumwein unter eigenem Label produziert. Andererseits liefert Clover Hill ein Viertel der Grundweine für die Spitzen-Cuvée der Muttergesellschaft Taltarny in Victoria. Andere, aufstrebende Betriebe, die oft nur über wenige Hektaren verfügen, haben sich aus den Kontrakten mit den Grossen ganz gelöst. Tatsache ist aber, dass viele der kleinen Winzer erst auf Landwein-Niveau angekommen sind. (E. G.)