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verantw gem.§ 6 MDSV
Dr. Eckhard Supp
Firmensitz:
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Der Missbrauch von Alkohol
schadet Ihrer Gesundheit. Schon geringer Konsum
während der Schwangerschaft
oder vereinzelte Trinkexzesse können zu dauerhaften
Behinderungen des Kindes führen.
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Zu
den bisherigen Portraits und Reportagen
September
2008 "live"
von der Cape Wine 2008
von Eckhard
Supp
Dieser
Reisebericht entstand
dank der großzügigen
Hilfe von WOSA, Wines of South
Africa. Die kompletten
Verkostungsnotizen
werden im Rahmen eines
großen
Südafrika-Reports
Ende Oktober, Anfang
November online gehen.
In den aktuellen Weinhighlights
listen wir die
besten Weine der
2008er-Selektion der
Cape Winemakers Guild
auf, die wir
kürzlich in Hamburg
verkosten konnten. Zum
großen Teil noch im
Handel sind die Weine, die wir in unserem Verkostungsreport
vom vergangenen Jahr
besprochen haben.
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27.
September |
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Fotogalerie:
Elim
und Cape
Agulhas

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Land's
End
-
Auch
am
südichsten
Punkt
Afrikas
werden
seit
wenigen
Jahren
Weinreben
kulitiviert.
Elim
heißt
das
Anbaugebiet
bei
Cape
Agulhas,
wo
Atlantik
und
Indischer
Ozean
aufeinander
treffen.
Es
hat
sich
vor
allem
mit
frischen,festen
und
mineralischen
Weißweinen
einen
Namen
gemacht.
Eine
Bilderserie
ohne
Kommentare,
nur
zum
Genießen
....
(Zum
Starten
der
Bildgalerie
auf
das
Foto
klicken!)
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Bouillabaisse
kurz vor
der
Antarktis |
|
(Elim,
13:50 h) -
Bei
Cape
Agulhas
- und
wirklich
erst
hier -
ist
Afrika
zu
Ende.
Auch
wenn
die
meisten
glauben,
das
Kap
der
Guten
Hoffnung
sei
der
südlichsten
Punkt
des
Kontinents,
so ist
es
doch
dieses
Stück
Land,
das
"suidelikste",
wie
wir
auf
einem
Schild
lesen,
das am
weitesten
in
Richtung
Antarktis
ins
Meer
ragt.
Dass
hier
Reben
wachsen
sollen,
halte
ich
auf
der
langen
Anfahrt
von
Stellenbosch
für
eine
Erfindung
schlauer
PR-Strategen,
aber
dann
tauchen
die
Rebzeilen
tatsächlich
auf,
und
wir
sind
am
Ziel.
Die
Handvoll
Erzeuger
dieses
Anbaugebiets
verstehen
sich
prächtig
untereinander
und
organisieren
uns
ein
irres
Mittagessen:
Tolle
Austern,
eine
geschmackvolle
Bouillabaisse,
Lamm,
das
nach
Lamm
schmeckt,
ein
Abalone-Ragout
im
Reisring
und
noch
ein
Rostbeef
am
Stück.
Ich
kann
mich,
überfüttert,
wie
ich
bin,
gerade
noch
auf
die
Terrasse
schleppen,
um das
hier
zu
schreiben.
Gastfreundschaft
ist in
Südafrika
wirklich
keine
leere
Worthülse,
und
die
Kerle
hier
freuen
sich
wirklich,
dass
wir
aus
allen
Ecken
der
Welt
zu
ihnen
gekommen
sind.
Ein
letzter,
großartiger
Ausflug
zum
südlichsten
Punkt
Afrikas,
Cape
Agulhas,
den
wir
mit
einem
Schluck
Weißwein
der
Elim-Winzer
beschließen,
und
ein
letztes
Abendessen
mit
kleiner
Verkostung
im
Kreis
der
deutschen
Kollegen,
die
die
Cape
Wine
besuchten,
und
das
war
es.
Goodbye
Africa!
Thank
you,
WOSA!
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Wie
viele
Sterne? |
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(Stellenbosch,
08:30 h) -
Einer
der
deutschen
Kollegen,
Niko
Rechenberg,
stellte
diese
Frage
gestern
im
neuen
Restaurant
des
Weinguts
Rust
en
Vrede
(vor
10
Monaten
eröffnet).
Nein,
es
ging
nicht
um die
Sterne
am
Himmel
über
Stellenbosch,
sondern
darum,
ob die
Leistungen
von
Küchenchef
David Higgs
und
seiner
Mannschaft
einen
Stern
verdienten
oder
nicht.
Bei
den
Vorspeisen
hieß
das
einmütige
Verdikt
"ja",
meine
ungemein
aromatische
Erbsensuppe
hätte
sogar
zwei
verdient,
beim
Fischrisotto
ebenfalls,
und
für
die
Desserts
gab es
dieselbe
Note.
Lediglich
die
Lammkoteletts
fanden
wir
alle
etwas
bieder
- gut,
aber
ohne
aromatische
und
geschmackliche
Finesse.
Summa
summarum
aber
war
Rust
en
Vrede
für
die
meisten
von
uns
mit
Abstand
das
kulinarische
Highlight
der
Reise.
Kompliment
David!!
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26.
September |
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Wer
hat mehr
Geld?
Wer gibt
mehr
aus? |
|
(Stellenbosch,
18:00 h) -
Die
Frage
stellte
sich
der
Fahrer
des
Minibuses,
der
mich
zum
Gut
des
Golfprofis
Ernie
Els
brachte,
konnte
sie
aber
nicht
beantworten.
Wir
hatten
über
Quoin
Rock
und
Ernie
Els
gesprochen
und
gerätselt,
wer
wohl
mehr
Geld
in die
Landschaft
rund
um
Stellenbosch
gegossen
hat.
Der
Tipp
des
Fahrers
war
ganz
pragmatisch:
Er
kannte
den
mit
Ziegeln
gepflasterten
Weg
zum
Weingut
Ernie
Els
und
meinte,
der
hätte
bestimmt
eine
Unsumme
gekostet.
Ich
tippte,
angesichts
der
gigantischen
Keller
und
der
ausladenden
"mansion",
dem
Wohn-
und
Gästehausensemble
auf
der
Bergkuppe,,
eher
auf
Quoin
Rock.
Aber
schließlich:
Wenn
ein in
England
lebender
Golfprofi
einen
kleinen
Teil
seiner
Millionen
in der
alten
Heimat
investiert
und
damit
eine
ganze
Reihe
Arbeitsplätze
schafft,
dann
ist
das ja
etwas
sehr
Positives.
Und
dann
waren
ja
noch
die
großartigen
Weine,
die
von
Quoin
Rock,
die
ich
bereits
vor
einigen
Tagen
kennenlernen
konnte,
und
die
von
Ernie
Els,
die
ich
heute
verkostete.
Schon
die
"Basis"linie
Guardian
Peak
bot
eine
ganze
Palette
guter
bis
sehr
guter
Gewächse,
an der
Spitze
der
Cabernet
Sauvignon
Lapa
2006 (dichtes Rubinrot, Paprikaschote, medizinalische Noten, Minze und schwarze Beeren, dicht, saftig, fest von jungem aber perfekten Tanninen, süßer Extrakt im Finish, schöner Abgang, sehr lebendiger, feiner Wein).
Von
selten
gesehener,
gleichmäßiger
Qualität
waren
dann
die
drei
Spitzenweine
des
Gutes,
der
Syrah
Cirrus
(intensives Rubinrot, sehr markante Frucht mit etwas gerösteten Walnüssen, dicht, fest, tiefe Retroaromen, sehr guter Wein mit eigener Persönlichkeit),
der Engelbrecht Els Proprietor's Blend
(dickes Brombeerrubin, sehr verschlossen in der Nase, am Gaumen sehr kompakte, frische Tanninstruktur, perfekte Balance, gute Länge im Finish, braucht noch viel Zeit),
beide
aus
dem
Jahrgang
2006,
und
schließlich
der
teuerste,
aber
etwas
schwächere
der
drei,
der
2004er
Ernie Els Limited Release
(intensives Rubinrot, feine, süße Fruchtaromen, am Gaumen fest, stoffig und kräftig, gute Länge im Abgangintensives Rubinrot, feine, süße Fruchtaromen, am Gaumen fest, stoffig und kräftig, gute Länge im Abgang).
Ein
voller
Erfolg
war
auch
der
Besuch
bei
Rijk
Melck
auf
dem
Weingut
Muratie,
das
ich im
Februar
2002
schon
einmal
besucht
hatte.
Die
Spinnweben
im
Verkostungsraum
stehen
wohl
inzwischen
unter
Denkmalschutz
und
gelten
als so
etwas
wie
das
Markenzeichen
von
Muratie.
Bei
den
Weinen
gab es
mehr
als
nur
ein
Highlight,
aber
die
wurden
alle
von
der
herrlichen
Syrah
Ronnie
Melk
2005 (dichtes, frisches Rot, enorme Fruchttiefe in der Nase mit viel roten Beeren, Gewürzen und mediterranen Kräutern, ein wenig Olivenpaste, großes, süßes Extraktpaket, feste Tanninstruktur mit guter Eleganz, großartiger Wein)
getoppt.
Das
ist
mit
Sicherheit
einer
der
zwei
oder
drei
besten
südafrikanischen
Weine
aus
der
Rebsorte.
|
Das
Portrait: Women (in) black
Sie sind jung und selbstbewusst, sie arbeiten für die ganz großen Namen des südafrikanischen Weinbaus, Simonsig, Meinert oder Meerlust. Sie sind weiß oder schwarz, Frauen oder Männer und sie fordern die
Altvorderen auf ihrem eigenen Feld heraus, dem der Erzeugung von
Spitzenweinen.
Von
Eckhard Supp
mehr...
Alexander
von Essen
Randolf
Kauer
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25.
September |
|
Gabelbissen
und
Haifischtänze |
|
(Kapstadt,
23:30 h) -
Fork,
Gabel,
heißt
das
Tapas-Restaurant
in der
Long
Street,
in dem
ich
heute
mit
der
Besitzerin
von
Mont
du
Toit,
Carolina
du
Toit,
zu
Abend
gegessen
habe.
Die
Tapas
waren
fast
ausnahmslos
von
ausgezeichneter
Qualität:
Thunfisch,
Kudu,
Prawns
(die
waren
etwas
schwächer),
ein
Raviolone
und
tolle
eingelegte
Sardinen
z. B.
Auch
die
Desserts
waren
ganz
hervorragend
-
sowohl
der
Schoko-Kuchen
als
auch
die
vier
Zitronen-Schmankerl.
Anschließend
ging
es,
wie
schon
vor
zwei
Jahren,
ins
Aquarium
an der
"Waterfront"
zum
Tanz
mit
den
Haien
(die
natürlich
brav
hinter
ihrer
Glaswand
blieben).
Der
Abend
war
dem
Pebbles
Project
gewidmet,
einem
Kinderhilfsprojekt
mit
Schwerpunkt
auf
schulischer
Bildung.
Hier
war
allerdings
deutlich
weniger
los,
als
vor
zwei
Jahren.
Vielleicht
eine
Konsequenz
der
politischen
Krise
im
Lande?
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|
Eine
Messe
zum
Genießen |
|
(Kapstadt,
19:30 h) -
Da
gab es
vielleicht
die
eine
oder
andere
Kleinigkeit,
die
man
bemängeln
konnte
- eher
im
Umfeld
als
auf
der
Messe
selbst.
Aber
die
Cape
Wine
hat
sich
erneut
als
eine
der
angenehmsten
und
interessantesten
Messe
des
Weltweinbaus
erwiesen.
Eine
so
ruhige
und
professionelle
Atmosphäre
findet
man
nur
selten,
und
die
Qualität
der
Weine,
die
hier
ausgestellt
wurde,
war
von
einem
im
Schnitt
erstaunlich
hohen
Niveau.
Zwar
ändert
das nichts
an
meinen
Bemerkungen
über
gewisse
Kommerzialisierungstendenzen,
aber
insgesamt
hinterließ
die
Cape
Wine bei
allen
Beteiligten,
mit
denen
ich
sprechen
konnte
-
Winzern
wie
Besuchern
-
einen
sehr positiven
Eindruck.
Die
Winzer
beklagten
sich
nicht
einmal
darüber,
dass
zeitweise
nicht
allzu
viele
Besucher
ihre
Stände
bedrängten,
wie
das
andernorts
der
Fall
ist,
sondern
erfreuten
sich
an
deren Qualität
und an
ihrem wirklichen
Interesse
für
die Weine.
Erstaunlich,
dass
jemand
wie
ich,
der
unter
der
Apartheid
15
Jahre
lang
nicht
in
dieses
Land
einreisen
konnte,
sich
hier
so
wohlfühlt. Cape
Wine
2010
...
wir
kommen!
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Noch
einmal
der
Mainstream
- von
Walen
und der
Sprache |
|
(Kapstadt,
17:00 h) -
Was
genau
es
jetzt
war,
werden
wir
vielleicht
nie
erfahren.
Jedenfalls
schwammen
eben -
gut
vom
Pool
des
Westin
Grand
Hotels
im 19.
Stock
aus
sichtbar
- zwei
oder
drei
ziemlich
große
Brocken
im
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